Pressemitteilung des ADFC zum LKW-Spurwechsel-Unfall auf dem Wall am Mo. 29.11.2021 bei dem wieder ein Radfahrer getötet wurde.

Erneut getöteter Fahrradfahrer in Osnabrück
ADFC Osnabrück fordert umgehende Änderung der gefährlichen Fahrbahnaufteilung auf dem Wall


Wieder ist ein Radfahrer auf Osnabrücks Straßen gestorben. Wir sind entsetzt und tieftraurig. Dabei ist es bekannt, dass diese Infrastruktur mit schmalen Radstreifen zwischen den Autospuren gefährlich ist. Täglich kommt es dort zu gefährlichen Situationen. In exakt der gleichen Verkehrssituation am Berliner Platz wurde im Oktober 2016 eine 59 Jahre alte Radfahrerin überfahren und getötet.
Wir fordern die Stadt auf, umgehend diese gefährlichen Radstreifen auf dem gesamten Wall zu entfernen und bis zum dauerhaften Umbau provisorische Radspuren in ausreichender Breite aufzubauen. Wo bis zu vier Fahrspuren pro Richtung Platz finden, ist auch dafür genug Raum. Die Verkehrssicherheit kann nicht bis zum kompletten Umbau des Walls in 5 Jahren – oder später – warten.
Bis zu Umsetzung rät der ADFC Osnabrück allen Radfahrenden, sich alternative Routen zur Benutzung des Walls zu suchen.
Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen des getöteten jungen Mannes.

Nachfragen an:
Dr. Wolfgang Driehaus 0157 34 94 53 97
verkehrspolitik@adfc-osnabrueck.de

Pressemitteilung als PDF



Vorfahrt fürs Fahrrad?
08.11.2021 · 45 Min · NDR Fernsehen

Sehenswert:
Wer es verpasst hat, kann es hier
bis zum bis 04.11.2022 noch sehen.
Zeigt viele Beispiele aus Osnabrück mit Text- und Bildbeiträgen von Daniel Doerk.

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